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Hitze-Alarm: Mit Baby die heißen Sommertage überstehen

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Irgendwie ist der Sommer in diesem Jahr ein echter Spätzünder. Während wir Ende Juni in unserem zweiwöchigen Ostseeurlaub in Regenjacken enttäuscht am Strand standen, heizt der August dafür umso mehr ein. Temperaturen über 35 Grad sind vielleicht mit Meerblick vor der Nase ganz nett, aber in einer Großstadt wie Berlin hat man das Gefühl zu zerfließen. Dazu kommt, dass jede Bewegung anstrengend ist und man kaum Energie hat.

Für junge Eltern einfach undenkbar. Aber gut, wir kriegen die Hitze irgendwie gewuppt, doch für die kleinen Mäuse sieht die Sache anders aus. Ihre kleinen Körper arbeiten mit Hochdruck daran, die Körpertemperatur zu regulieren und haben ganz schön zu tun. Das äußert sich dann in Quengeln oder schlechtem Schlafverhalten. Wir haben ein paar hoffentlich hilfreiche Tipps notiert wie wir versuchen, die Hitze für unsere Tochter etwas erträglicher zu machen.

1. Kleiderwahl: Weniger ist mehr

Da Hedi ein Herbstkind ist, waren wir immer gut darin, ihr viel anzuziehen. Aber im Sommer bei Temperaturen über 30 Grad braucht sie zu Hause nur einen dünnen Body, wahlweise eine leichte Hose und Socken. Wenn wir raus gehen, dann trägt sie immer einen Sonnenhut mit UV-Schutz. Wenn der Body verschwitzt ist, wechseln wir ihn schnell sonst besteht Erkältungsgefahr. Ab und zu ist aber auch mal Spielen nur mit Windel angesagt.

2. Entspanntes Schattenbad

Wir meiden komplett die Sonne und laufen auch auf der Straße nur auf der Schattenseite. Die UV-Strahlung ist lebensgefährlich für ein Baby. Die nächsten Jahre gibt es für uns Eltern, dann eben auch nur Kellerbräune. Aber damit können wir ganz gut leben.

3. Sonnencreme: Ja oder nein?

Es gibt zwar super viele Sonnncremes für Babys zu kaufen, aber wir versuchen im 1. Jahr komplett darauf zu verzichten. Und wenn es wirklich sein muss, dann verwenden wir eine mineralische Sonnencreme. Gibt es auch bei Rossmann und dm. Warum wir das machen? Hier mehr Infos zu dem Thema.

4. Thirsty? Stillen und/oder Trinken!

Wie auch wir, sollen Babys genug trinken, um nicht zu dehydrieren. Wer noch stillt, der muss kein Wasser geben. Babys die Breikost bekommen, können dazu Wasser (für Säuglingsnahrung geeignet) trinken. Wir bieten Hedi in regelmäßigen Abständen Wasser an, da sie schon mit uns mit isst. Ansonsten gibt es für sie die Flasche. Bloß kein Saft. Brauchen die Kleinen nicht.

5. Zimmertemperatur checken

Wir haben alles versucht, aber bei uns sind es jetzt 30 Grad in der Wohnung (Altbau). Ob Rollos runter, am Tag Fenster zu, nasse Wäsche aufhängen, Ventilatoren an: Die Hitze sucht sich ihren Weg. Trotzdem bleiben wir bei unserem Plan, sonst wäre es wohl noch schlimmer. Nachts schlafen wir mit offenem Fenster, dann wird es einigermaßen angenehm. Wir legen Hedi auf eine Stoffwindel, damit wir diese auswechseln können, wenn sie sehr schwitzt

6. It's Fresh: Pool, Melone und Waschlappen

Hedi leidet noch nicht sichtlich unter den Temperaturen, aber vielleicht auch, weil wir alles tun, um es ihr erträglich zu machen. Wir bauen in der Wohnung oder im Park unter einem schattigen Plätzchen einen kleinen Pool auf. Sie darf mal an der Wassermelone lutschen oder einen nassen Waschlappen auszutscheln. Ja, das liebt sie. Erst tupfen wir sie damit ab, Ärmchen, Beinchen und Stirn und dann wird der Waschlappen gefressen. Hört sich eklig an, aber macht ihr Spaß.

Was macht ihr bei der Hitze? Habt ihr weitere Tipps für uns?