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Persönliches Lifestyle Blogazine für Eltern & Nicht-Eltern

Gartenliebe // Unser erster Sommer zwischen Laube und Apfelbäumen

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Nun neigt sich der Sommer mit kurzen Schritten langsam dem Ende zu. Die letzten heißen Wochen stehen uns bevor und ich ziehe zum ersten mal ein Fazit. Anfang des Jahres haben wir uns dazu entschieden, einen Garten zu pachten. Wir wollten einen kleinen grünen Fleck in Berlin besitzen, damit unsere Kinder frei und ungestöhrt am Wochenende die Natur genießen können.

Wir hatten Glück, denn unser Grundstück war bei der Übernahme in einem super Zustand und wurde die letzten Jahre von den Vorbesitzern sehr gut gepflegt. Daher mussten wir nicht allzu viel rumwerkeln, sondern nur ein paar grundelgende Sachen auf Vordermann bringen.

Mitte des Jahres haben wir versucht verschiedene Gemüsesorten im eigenen Beet anzupflanzen. Leider mussten wir nach einigen Wochen entsetzt feststellen, dass Unkraut das komplette Beet bewuchert hat. Wir kamen gar nicht mehr hinterher mit dem Zupfen des lästigen Grünzeugs, daher haben wir nun beschlossen, aus dem Beet im nächsten Jahr eine Grünfläche zu machen und darauf dann eine Schaukel für unsere beiden Kinder zu bauen.

Ich habe gleich zu Beginn des Sommers einen kleinen Sandkasten für Hedi errichtet. Hier hält sie sich am liebsten auf und formt eine Sandkugel nach der anderen. Falls ihr auch einen Garten habt oder damit liebäugelt, kann ich euch wärmstens eine solche Anschaffung ans Herz legen. Hedi kann eine ganze Stunde alleine in ihrem heißgeliebten Sandkasten verbringen und ungestöhrt vor sich hingraben. Diese Momente sind nicht nur für das Kind, sondern auch für uns Eltern Gold wert.

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Da sich in der Nähe unseres Gartens gleich ein Hellweg Baumarkt befindet, habe ich mit dem Auto diesen Sandkastenbausatz gekauft. Mit zusätzlichem Unkrautvlies verhindert ihr, dass aus der Erde unschöne Pflanzen in den Sandkasten wachsen. Ein paar schwere Säcke Buddelsand dazu und schon konnte der Spaß losgehen. Der Sandkasten stand innerhalb einer Stunde und Hedi konnte sich fleissig ans Werk machen.

Ohne unsere Kinder hätten wir uns wahrscheinlich nich dazu entschlossen diesen Garten zu pachten, denn so ein grüner Fleck in der Großstadt bedeutet auch eine Menge Arbeit. Da wir 25 Minuten mit dem Auto von unserem grünen Paradies entfernt wohnen, können wir leider nicht jeden Tag hinfahren und Kleinigkeiten erledigen. Deshalb machen wir es uns so einfach wie möglich, wenn wir da sind. Schließlich soll so ein Garten ja auch ein bisschen Entspannung sein.