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Mamikreisel // Kleidermarkt für Second Hand Mamis

FashionMareenComment

Ehrlich gesagt, bin ich überhaupt kein Freund von Second Hand Sachen. Weder was Kleidung, noch Möbel angeht. Das ist so eine Sache: Entweder mag man es oder nicht. In Berlin ist Second Hand schon fast ein Kult oder Lifestyle geworden und schlendert man mal über einen der vielen Flohmärkte, empfinde ich die Dinge dort öfters als etwas zu teuer.

Warum gebraucht kaufen, wenn ich es auch für den gleichen Preis neu haben kann? Hier gibt es sicherlich einige Argumente, die meinen Denkansatz widerlegen. Das weiß ich, aber wie schon gesagt, ich fühle mich mit "neu" irgendwie wohler. Das bedeutet aber nicht, dass ich meine Sachen nicht gern weiter verschenke oder verkaufe.

Da Hedi in den letzten zwei Jahren sechs Mal ihre Kleidergröße geändert hat, könnten wir im Moment quasi unsere eigene Second Hand Boutique für kleine Mädchen eröffnen. Mit Jano sind jetzt Kleidungsstücke für Jungs dazu gekommen und schon befinden wir uns in einer Art kleinem Kaufhaus für beide Geschlechter. Die große Frage, die ich dabei immer wieder mit mir rumtrage: Wohin mit all dem Zeug?

Bisher habe ich immer alles zu Percentil (ehemals Kirondo) geschickt. Da der Shop aber aktuell keine Kleidung mehr annimmt, weil scheinbar noch mehr Mütter die Idee hatten, musste etwas neues her. Dadurch, dass Simon öfters auf Kleiderkreisel unterwegs ist, brachte er mich darauf, die Kleidung unserer Kinder über Mamikreis zu verkaufen.

Gesagt, getan. Seit dem Wochenende bin ich im Resell-Fieber. Da wir Berge an Klamotten haben, bräuchte ich wahrscheinlich eine ganze Arbeitswoche, um all die Kleidung einzustellen. Aber für den Anfang nehme ich mir jeden Abend, wenn die Kinder schlafen, eine halbe Stunde Zeit, um Hosen, T-Shirts, Kleider und Co. zu shooten und einzustellen. Natürlich ist das eine Menge Arbeit, aber es funktioniert.

Ich hab in den letzten Tagen immer wieder Kleidung verkauft. Auch Spielzeug, Bücher, Möbel oder Babyausstattung kann man auf Mamikreisel einstellen. Wir haben von allem reichlich und deshalb gibt es immer mal wieder Updates auf meinem Profil. Natürlich wird man davon nicht reich, aber die ein oder andere Neuanschaffung wird dadurch etwas erträglicher.

Für Markensachen bekommt man natürlich auf der Plattform noch einen guten Zeitwert. Da wir viel von Zara haben, verkaufe ich dies meist die Hälfte günstiger als ich es eingekauft habe. Kein schlechter Schnitt. Wichtig ist den Mamis scheinbar auch, dass alles zügig geht. Wenn eine bei mir kauft und gleich via PayPal bezahlt, dann versuche ich die Kleidung möglichst einen Tag später rauszuschicken.

Auch aufgefallen ist mir: Wenn man etwas nach 21 Uhr einstellt, verkauft es sich am besten. Denn am Abend sind die meisten Mamis online unterwegs. Klar, dann schlafen die Kinder. Ich habe bisher nur zwei Kinderbücher gekauft. Aber wer weiß, vielleicht komme ich auch noch auf den Geschmack und finde das ein oder andere schöne Teil für Hedi oder Jano.

Seid ihr schon auf Mamikreisel? Dann besucht doch mal meinen Account "ohwego". Ich würde mich freuen.