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Oh Tannenbaum // Auf der Suche nach Weihnachten kurz vor Heilig Abend

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Der Blick auf das Thermometer sagt: Juhu, es ist Frühling! Die Realität allerdings sieht stark nach Weihnachten aus. Nur noch wenige Tage, dann singen wir wieder "Oh, du Fröhliche" und in der Küche duftet es nach Ente mit Rotkohl und Klößen. Yummy! Ich liebe Weihnachten. Es ist das Fest der Liebe und der Familie.

Aber bis jetzt kommt irgendwie noch nicht so recht Stimmung auf. Woran das liegt? Ihr könnt es euch denken. Natürlich, am verdammten Wetter. Weihnachten ohne Kälte und Schnee ist irgendwie nur halb so schön. Ehrlich, ich bin ein absoluter Winterfan und freue mich über jede Flocke, die vom Himmel fällt. Aber wohl auch dieses Jahr wird es eher sonnig als frostig.

Aber gut, jammern hilft nicht und wie sagt man so schön: Wir feiern die Feste wie sie fallen. Also heißt es raus vor die Tür und einen Weihnachtsbaum kaufen, damit irgendwie Weihnachtsstimmung aufkommt. Ach ja, die dicke Winterjacke lass ich dann mal im Schrank. Eigentlich auch viel besser, denn vor ein paar Tagen hat mir meine liebe Schwiegermama ihren wunderschönen Oversize Mantel überlassen.

Ein Vintage-Stück mit mindestens 20 Jahren auf dem Buckel und aus reiner Schurwolle. Auf den ersten Blick war ich skeptisch, denn eigentlich bin ich absolut nicht der Second-Hand-Typ. Ich mache auch um Flohmärkte einen riesigen Bogen, denn ich mag es lieber neu und ungetragen. Aber bei diesem Mantel konnte ich nicht nein sagen, denn er ist ein Klassiker und passt zu jedem Outfit, ob zu einem Abendkleid oder einer Jeans.

Nun zum Baum: Wir mussten nicht lange suchen, denn er stand direkt vor uns. So schnell haben wir noch nie einen Weihnachtsbaum gekauft. Normalerweise schleichen wir stundenlang um zig verschiedene Bäume von mehreren Händlern, um die perfekte Tanne zu finden. Aber in diesem Jahr war es recht einfach, denn wir wusste vorher was wir wollen. Er sollte einfach nur klein sein.

Während wir die Jahre davor immer auf der Suche nach einem 4 Meter Geschoss waren (danke, Altbauwohnung), ging es diesmal nicht um die Größe. Und da wir in diesem Jahr nach Weihnachten sofort weg sein werden, lohnt sich der Aufwand für eine riesige Tanne einfach nicht. Auch die Deko fällt, unserer Tochter zu Liebe, ziemlich spartanisch aus. Das bedeutet: Keine Glaskugeln, sondern nur unkaputtbare Anhänger. Hedi ist nämlich aktuell nicht zu bremsen und jeden Tag auf Entdeckungstour durch unsere Wohnung.

Ständiges Fernhalten vom Weihnachtsbaum oder sogar kaputte Glaskugeln auf dem Boden würden nur unnötig stressen. Also heißt es in diesem Jahr einfach mal: Weniger ist mehr. Die Deko für den Weihnachtsbaum habe ich vor drei Jahren in Norwegen, genauer gesagt im Julehuset in Drobak, gekauft und ich freue mich umso mehr, dass sie in diesem Jahr endlich zum Einsatz kommt.

Wir haben also einen echten norwegischen Weihnachtsbaum zu Hause stehen. Die Dekoration ging somit in diesem Jahr auch deutlich schneller von der Hand. Dafür blieb dann mehr Zeit zum Vernaschen der Lebkuchen-Apfel-Muffins. Lecker! Und was ist jetzt mit der Weihnachtstimmung? Die lässt zwar immer noch auf sich warten, aber zwei Tage sind es ja noch bis Heilig Abend.