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Persönliches Lifestyle Blogazine für Eltern & Nicht-Eltern

Say my name // Naaaa, wie heißt denn das Kleine?

TinySimonComment
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Die Namensgebung ist und bleibt eine sehr schwierige Angelegenheit. Das wohl größte Problem hierbei liegt wohl darin, einen geeigneten Vornamen zu finden, der beiden Elternteilen gleichermaßen zusagt. Das ist nicht ganz einfach und sowas kann sich dann auch durchaus schon mal eine komplette Schwangerschaft hinziehen.

Natürlich wollen alle Eltern einen besonderen Namen finden. Keinen, den schon alle vor ihnen ausgewählt haben, sondern etwas ganz einzigartiges. Der Alptraum aller Mütter und Väter ist doch, wenn man auf dem Spielplatz sein Kind ruft und sich fünf andere zeitgleich umdrehen. Aber liebe Eltern, lasst euch eins gesagt sein: In 30 Jahren sagen sowieso alle rückblickend, was für schreckliche Namen es doch damals gab und was wir uns denn bitte dabei nur gedacht haben.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten bei der Namensfindung. Man kann gemütlich online recherchieren oder aber auch zig Bücher mit vorgeschlagenen Namen durchforsten. Filmvorlagen sind auch nicht schlecht und bringen einen auch manchmal auf tolle Ideen. Jedoch sollte man vorsichtig sein und acht geben, wem man den Vornamen seines ungeborenen Kindes anvertraut. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung zu den unterschiedlichen Namen und hat auch gleich bestimmt ein paar Anekdoten preiszugeben. Sowas kann den werdenden Eltern ganz schön die Freude nehmen und für ordentlich Verwirrung sorgen.

Die Trendnamen für Mädchen 2016

  1. Mila
  2. Ella
  3. Tilda
  4. Mathilda
  5. Clara
  6. Elsa
  7. Frieda
  8. Anni
  9. Lina
     

Daher mein Rat: Behaltet eure Namenswünsche für euch bis der kleine Raketenkäfer geschlüpft ist. Denn dann haben die Meckerköpfe eh keine Chance mehr als über den kleinen Wurm zu staunen und seinen Namen einfach so hinzunehmen. Oder ihr bleibt emotional stark und schaltet bei blöden Kommentaren einfach auf Durchzug.

So machen wir es nämlich, denn letztlich ist es irgendwie auch albern, aus dem Namen immer dieses ganz große Geheimnis zu machen. Das spitzt den einen oder anderen nur zu noch mehr Witzen an und treibt die Spannung auf den Höhepunkt. Am Ende heißt es dann: "Und um diesen Vornamen haben die jetzt so ein Gewese gemacht?"

Ja, dieses Gewese kann Kraft kosten. Vielleicht machen wir es einfach wie die Skandinavier. Dort lässt man sich gern bis zu einem Monat nach der Geburt Zeit, um den richtigen Namen für sein Baby zu finden. Die Eltern lernen den neuen Erdling ganz entspannt kennen und schauen, ob das Kleine ein Gustav oder vielleicht doch eher ein Finn ist. Sei es drum. Wir wissen aktuell auch noch nicht wie wir Hedis Brüderchen nennen sollen.

Die Trendnamen für Jungen 2016

  1. Milan
  2. Elias
  3. Emil
  4. Theo
  5. Jonas
  6. Liam
  7. Anton
  8. Luke
  9. Samuel
     

Und irgendwie stresst uns das absolut gar nicht. Ich hoffe ja noch, dass uns der Name einfach so über den Weg läuft oder wir eine spontane Eingebung bekommen. Einen schönen Jungsnamen zu finden, gestaltet sich nämlich gar nicht so einfach (da wären wir wieder beim Thema). Ansonsten warten wir einfach mal die Geburt ab und schauen, wer uns dann da so anlächelt oder auch anschreit. Denn auch in Deutschland haben Eltern vier Wochen Zeit, um sich definitiv für den perfekten Namen zu entscheiden.

Quelle: Trendnamen 2016 (brigitte.de)